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Schriftführer

(1930 - 2018)
Wir trauern sehr um unseren Freund und unser Präsidiumsmitglied (Schriftführer), den Bildenden Künstler Heiner Weiner, der kurz vor seinem 88. Geburtstag am 15. September 2018 in seinem Haus in Weinheim-Oberflockenbach friedlich im Schlaf verstorben ist.

Biografische Notizen

Dr. Michael Kötz

Dr. Michael Kötz, geboren 1951, älterer von zwei Brüdern.
Studium der Germanistik und Politologie, hauptsächlich in Frankfurt/Main.
Promotion bei Alexander Kluge (mit einer Arbeit über das Kino, basierend auf Lacan, Der Traum, die Sehnsucht und das Kino).
Lehraufträge an der Universität Frankfurt/Main und Mannheim; div. Buchbeiträge. Verfasser verschiedener Aufsätze und Bücher zum Film, Drehbücher.
Gutachter für die Niedersächsische Landesregierung.
Filmkritiker bei der Frankfurter Rundschau, Sonntagsblatt u.a., beim Radio (NDR, RB, SWB;HR etc) und Fernsehbeiträge.
Seit 1992 Festivaldirektor, später auch Geschäftsführer des Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg; seit 2005 auch Gründungsdirektor und Geschäftsführer des Festival des deutschen Films von Ludwigshafen am Rhein.
Diverse Beratungstätigkeiten, Verfasser eines Stadt-Inszenierungskonzeptes im Auftrag der Stadt Mannheim zu deren 400-jährigem Jubiläum 2007; Konzept, Buch und Regie eines Essayfilms über Mannheims 400-jährige Geschichte;
Verheiratet mit Daniela Kötz, die das Programm-Management beider Filmfestivals leitet und mit der er fünf Kinder hat.

Dipl. Ing. Andreas Kaupp

1961
geboren in Blaichach
1982-89
Architekturstudium an der RWTH Aachen, Hochschule für Angewandte Kunst in Wien und der Kunstakademie in Düsseldorf.
1990
Diplom RWTH Aachen
1990-91
Mitarbeit im Atelier Zumthor, Haldenstein/Schweiz
seit 1992
selbständiger Architekt
Mitglied im Werkbund, Baden-Württemberg
1996 u. 1999
Auszeichnung Hugo-Häring-Verfahren
MFH Ortenaustraße und Fassade E1
1996-2012
stellv. Vorsitzender des BDA-Mannheim
1998
Gastprofessur an der Akademie d. Bildenden Künste, München
2000-2010
Mitglied des Planungsbeirats der Stadt Mannheim
2001-2005
Dozent an der Freien Kunstschule Rhein-Neckar
seit 2001
Juror bei verschiedenen Architektenwettbewerben
2002-2015
Mitglied des Ausschusses für Wettbewerbe und Vergabe der Architektenkammer Baden-Württemberg - Bereichsberater
2005-2008
selbständiger Architekt u. Partner von Kaupp Architekten Partnerschaftsgesellschaft
seit 2007
Mitglied der Freien Akademie der Künste Rhein-Neckar e.V.
seit 2008
Geschäftsführender Gesellschafter der KAUPP+FRANCK Architekten GmbH
2010-2014
Gestaltungsbeirat der Stadt Mannheim
2012-2015
Vorsitzender des BDA-Mannheim
seit 2013
Mitglied Bundesverband Baugemeinschaften e.V.
2014
Baukulturpreis der Stadt Mannheim - Haus der Kath. Kirche F2,6
seit 2014
zusätzlich geschäftsführender Gesellschafter der KAUPP+FRANCK Immobilien GmbH u.Co.KG
2014
Auszeichnung Hugo-Häring-Verfahren Baugemeinschaft maisonNETT C7
seit 2015
baugewerblich tätiger Architekt
seit 2015
Präsidiumsmitglied Freie Akademie der Künste Rhein-Neckar e.V.
Website: www.kaupp-architekten.de

Werner Schaub

1945
geboren in der Ortenau/Baden
1968–73
Studium an der Kunstakademie Karlsruhe
1969–73
Studium der Kunstgeschichte an der Universität Karlsruhe
Seit 1979 zahlreiche Ausstellungen, u. a. im Haus der Kunst München, Kunstverein Karlsruhe, Heidelberger Kunstverein, Staatsgalerie Sofia, Stadthalle Cambridge, Grand Palais Paris, Nationalgalerie Beijing, Haus der Völker St. Petersburg, Musée Fabre Montpellier.
Arbeiten im öffentlichen Besitz (Auswahl): Deutscher Bundestag, Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz; Städte Heidelberg, Danzig, Simferopol, Karlsruhe, Hefei (China); Kunsthalle Mannheim, Staatliche Grafiksammlung München, Modern Art Museum Beijing.
Ehrenamtliches kulturelles Engagement: Vorsitzender des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler, Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft der bildenden Künste, Berlin, Sachverständigenrat Kunst am Bau der Bundesregierung, Vorstandsmitglied der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst, Mitglied der Akademie der Künste Rhein-Neckar, Gründer und Vorsitzender des Heidelberger Forum für Kunst.
2003
Bundesverdienstkreuz
Website: www.werner-schaub.de

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Rudij Bergmann

Seit 1979 beim Fernsehen des SDR (heute SWR) in Stuttgart und Mannheim; zuvor freier Mitabeiter u. a. bei den Stuttgarter Nachrichten und diversen Kunstzeitschriften.
Seit 1979 begleitet Rudij Bergmann das kulturelle Geschehen in BaWü mit TV-Beiträgen, "die in die Legionen" gehen. Die Verknüpfung der (metropol)regionalen und Landesthemen mit internationalen Ereignissen ist stets das besondere Anliegen.
Bekannt wurde Rudij Bergmann durch die von ihm konzipierte, realisierte und moderierte Kultsendung BERGMANNsART - dem einzigen TV-Magazin für die Schönen und Bildenden Künste, deren dreizehn Folgen von Oktober 1996 bis Juli 1998 vom damaligen SDR produziert wurden.
Für den SWR realisiert Rudij Bergmann im deutsch-französischen Kulturkanal ARTE Filme und TV-Serie z.B. über die Großen Surrealisten oder Hans Jean ARP und 2006 die verteilige Serie Nackt ist die Kunst – bei Presse und Publikum der größte Erfolg. Ähnlich erfolgreich war 2008 die spielfilmlange Dokumentation über Leonaro da Vinci – Der Leonardo-Code – vom Publikum zum GrimmePreis vorgeschlagen.
Der Leonardo-Code und die Dokumentation Neo Rauch – ein deutscher Maler sind Kult für Kunstliebhaber und werden auch häufig in Museen etc. gezeigt.
Rudij Bergmann hat sich mit der "Geschichte der Denkmäler von Heinrich Heine" ebenso filmisch auseinandergesetzt wie mit der "Geschichte und Wiederkehr der Gnosis". Er hat u.a. die Geschichte des Nationaltheaters Mannheim, der Staatsgalerie Stuttgart, die Entwicklung des politischen TanzTheaters von Johan Kresnik und die Tourneen des Balletts des Stuttgarter Staatstheaters, unter der Leitung der Tanzlegende Marcia Haydée, dokumentiert.
Nach der Fertigstellung der zwei ARTE Dokumentationen über die Frauen Impressionismus im Dezember 2009 arbeitet Rudij Bergmann als freier Produzent. Er plant Kultur-Fernsehen im Internet und bereitet seine Dreharbeiten für die Dokumentation über den in Mannhein lebenden Fotografen Robert Häusser vor, der als erster Deutscher den Hasselbladt bekam, der als Nobelpreis der Fotografie gilt.

Heinrich Weiner

1930 in Heidelberg geboren. Lebt seit 1972 in Weinheim-Oberflockenbach.
Steinmetzlehre in Heidelberg. Besuch der Werkkunstschule Bonndorf. Ab 1954 Freie Akademie Mannheim, bei Prof. Carl Trummer. 1955 -1957 bei Professor Carl Trummer, Karlsruhe / Hemmenhofen. Seit 1956 Atelier in Heidelberg und Mannheim. Studien zur Wahrnehmungstheorie und Teamarbeit in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe (PRIO) für kommunikative Systeme im Urbanen Bereich, Weinheim. Lehrtätigkeiten an der Werkkunstschule Mannheim, im Bereich Grundlagen u.a. Farbenlehre; an der Fachhochschule für Gestaltung Mannheim, Bereich Grundlagen: Thema Farbe, 3-d Gestalten, Ausstellungsdesign; sowie an der Freien Kunstschule Rhein-Neckar, 3-d Gestaltung.
Zahlreiche Ausstellungen und Arbeiten im öffentlichen Raum, z.B. Keramikrelief in Friedrich Ebertschule Mannheim; Fa. Freudenberg, Weinheim, Serielles Relief aus 4 Elementen; Wettbewerb Bundesgartenschau Mannheim „9 x Fressnel“, Glas/Plexiglas, Herzogenriedpark; Platzgestaltung und Brunnenplastik „Das rote Tor“, Ziegelstein – Mauerwerk Stadt Mannheim; Doppelstele Eingang Heidelberg Cement, Werk Leimen; Mitarbeit bei Bundesgartenschauen in Kassel, Düsseldorf, Frankfurt/M , Magdeburg; Farben und Designberatung, Gestaltung der Innenräume bei Aufbau des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit, Mannheim. Farben und Designberatung, Gestaltung der Exponat- Präsentationen, im Neubau Reiss-Museum Mannheim; Stadthaus Mannheim, Gestaltung Medienwand im Ratssaal.
Ehrenamtliche Tätigkeiten, u.a. seit 1973 Stellvertretender Vorsitzender des Künstlerbunds Rhein-Neckar; Ideengeber, Initiator, Organisator, Gestalter von zahlreichen Präsentationen, Katalogen, Plakaten, kulturpolitischen Projekten und öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen in der Region und außerhalb: Ausstellungen, Podiumsdiskussionen (Kulturforen der IGMK) und spektakulären Projekten im Bereich „Kunst im öffentlichen Raum“; 1. Wettbewerb „Jugend gestaltet; Blechkassette und Ausstellungsinstallation zu „Kunst der 80er Jahre“; Künstlerfahnen für Europa (Beflaggungspläne für Innenstadt und Halle); Kulturforen der IGMK; Innenarchitektur und Einrichtung des Treffpunkts(Kneipe) im Kulturzentrum; Mentor des Galerierates im Kulturzentrum; Mail-Art Showschule Mannheim; Trafohaus, Stadtaktie (FAdKM); Kunst im Container – Museum auf Zeit (Ausstattung u. Ausstellungskonzept); Dreieckspyramide, Maimarkt Halle der Region; Tor ins Dreieck, Landesvertretung RP Berlin; Das Fantasiereich, Maimarkt Mannheim; Kommunen , Kreise, Köpfe – Maimarkt und HD; Zeitspur, Kreisarchiv Ladenburg; Mitglied im BBK, Berufsverband Bildender Künstler; Bundesdelegierter; Landesdelegierter; Delegierter im Planungsbeirat der Stadt Mannheim; Ankaufskommision der Stadt Mannheim; Städt. Ausschuss für Künstlernothilfe; 1971 – 1985 Mitglied der Kunstkommision bei der Oberfinanzdirektion Karlsruhe; Gründungsmitglied der IGMK (Interessengemeinschaft Mannheimer Künstlerorganisationen) , Stellvertretender Vorsitzender bis 1989; Gründungsmitglied und Vorstandsmitglied Förderverein Alte Feuerwache e.V.; Gründungsmitglied FREIE AKADEMIE DER KÜNSTE MANNHEIM; Senat; Gründungsmitglied Freie Kunstschule Rhein – Neckar in Mannheim.

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